Energiewende: Ziele und Maßnahmen

letzte Aktualisierung: 12.02.2016, Quelle: Bayerische Staatsregierung, BMWi, LfU

Bund

Deutschland hat den Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 beschlossen. Das Energiekonzept der Bundesregierung setzt ehrgeizige Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien, mehr Energieeffizienz und weniger Treibhausgase. Die zentralen Vorhaben zur Energiewende in der 18. Legislaturperiode werden in der "10-Punkte-Energie-Agenda" des BMWi aufgezeigt:

  • Erneuerbare Energien, EEG
  • Europäischer Klima- und Energierahmen 2030/ETS
  • Strommarktdesign
  • Regionale Kooperation in der EU/Binnenmarkt
  • Übertragungsnetze
  • Verteilernetze
  • Effizienzstrategie
  • Gebäudestrategie
  • Gasversorgungsstrategie
  • Monitoring/Energiewende-Plattform

Bayern

Energieprogramm
Oberstes Ziel der bayerischen Energiepolitik ist eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung für Bayerns Bürger und Betriebe. Wesentliche Grundlage hierfür ist das Bayerische Energieprogramm vom 20. Oktober 2015, das das Bayerische Energiekonzept von 2011 fortschreibt.
Ziele
Ziele des bayerischen Energieprogramms sind:
  • Klimaziel: Bis 2025 sollen die energiebedingten CO2-Emissionen auf 5,5 Tonnen pro Kopf reduziert werden.
  • Effizienzziel: Bis 2025 will Bayern die Primärenergieproduktivität um mindestens 25 % gegenüber 2010 erhöhen.
  • Verbrauchsziele: Bayern will den Energieverbrauch senken und setzt sich dafür das Ziel, den Primärenergieverbrauch in Bayern bis 2025 gegenüber 2010 um 10 % zu senken und beim Stromverbrauch den der dynamischen Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung Bayerns geschuldeten Anstieg der vergangenen Jahre auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Ausbauziele der erneuerbaren Energien: Bis 2025 will Bayern den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 70 % steigern.
  • Anteil regenerativer Energien am Endenergieverbrauch: Im Jahr 2025 sollen 20 % des Endenergieverbrauchs aus regenerativen Energien gedeckt werden.
  • Dabei setzt Bayern auf einen ausgewogenen Mix unterschiedlicher Maßnahmen und auf stabile und belastbare Strukturen eingebettet in der Drei-Säulen-Strategie: "Effiziente Verwendung von Energie", "Nachhaltige Stromerzeugung" und "Notwendiger Stromtransport". Es ist der Anspruch Bayerns, dass sich jede dieser Säulen an den Kriterien von Sicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit messen lässt